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Wohnimmobilien: Preisanstieg setzt sich weiter fort

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In vielen deutschen Metropolen läuft der Immobilienmarkt heiß. Das berichtet Project Research in einer aktuellen Marktanalyse für das zweite Quartal 2021.Hamburg verdrängte Nürnberg beim Preiswachstum zumindest von April bis Juni von Platz Eins und auch in der ohnehin teuersten deutschen Metropole München wird es wieder teurer. In Berlin sind die Preise zwar nicht ganz so stark angezogen wie in der bayerischen Landeshauptstadt. Doch selbst in Köln, wo vergangenes Jahr die Preise noch stagnierten, klettern die Preise wieder mit Schwung. Fast überall werden vergleichbare Lagen immer teurer und es mangelt an verfügbaren Angeboten.

„Jetzt wird augenfällig, was sich schon im ersten Quartal andeutete – die Preise laufen in den meisten Metropolen heiß. Das ist kein Wunder, denn das verfügbare Angebot von bezahlbarem Wohnraum sinkt bei unverändert hoher Nachfrage. Allein in Berlin hat sich das Angebot an verfügbaren Neubauwohnungen während des vergangenen Jahres um 40 Prozent reduziert. Die Freigabe von mehr Bauland und schnellere Genehmigungsverfahren – das könnte die Situation schnell entschärfen“, so Dr. Matthias Schindler, Vorstand Projektentwicklung der Project Real Estate.

Das stärkste Preiswachstum aller Metropolen verzeichnete in den vergangenen Monaten Hamburg. Mit einem jährlichen Anstieg von 15,1 Prozent hat sich die Dynamik im Vergleich zum vorangegangenen Quartal (13,9 Prozent) nochmals erhöht. Aktuell liegt der Verkaufspreis in der Elbmetropole bei 8.025 Euro pro Quadratmeter und damit nur noch knapp hinter Frankfurt am Main. Im Jahresvergleich sanken die Objektzahlen weiter, halten sich seit Jahresbeginn aber auf einem stabilen Niveau. Das Mietpreisniveau in Hamburg liegt im ersten Quartal bei 16,23 Euro pro Quadratmeter im Neubau und 13,35 Euro im Bestand.

In der Bundeshauptstadt Berlin liegen die Verkaufspreise per Stand Juni im Durchschnitt bei 7.652 Euro pro Quadratmeter, was einem erneut verstärkten jährlichen Wachstum von jetzt 7,2 Prozent entspricht. Noch im Dezember lag das Jahreswachstum bei 5,7, im März waren es 6,0 Prozent. Der bereits mehrfach zu beobachtende Rückgang der Objektzahlen in den teureren Bezirken hält an beziehungsweise hat sich verstärkt. In der gesamten Stadt beträgt der Objektrückgang etwa 30 Prozent. Derzeit werden etwa 40 Prozent weniger Neubauwohnungen am Markt angeboten als vor einem Jahr. Das Mietpreisniveau in Berlin liegt (Stand erstes Quartal 2021) bei 17,47 Euro im Neubau und 13,24 Euro pro Quadratmeter im Bestand.

Nachdem in der Domstadt Köln im Jahr 2020 die Verkaufspreise größtenteils stagnierten, ist seit Beginn des Jahres 2021 mehr Preiswachstum feststellbar. Im Juni liegt das Niveau bei 6.332 Euro, das ist ein Anstieg von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Kölner Mietpreise liegen derzeit bei durchschnittlich 15,70 Euro im Neubau und 12,93 Euro pro Quadratmeter im Bestand.

Seit 2017 veröffentlicht Project Research quartalsweise die „Wohnungsmarktanalyse Neubauwohnungen in ausgewählten Metropolregionen“. Analysiert werden die Angebotskaufpreise im privat finanzierten Geschosswohnungsbau für die Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Düsseldorf, Köln und Wien. (DFPA/TH1)

Quelle: Pressemitteilung Project Investment

Die Project Unternehmensgruppe besteht aus den beiden Holdinggesellschaften Project Beteiligungen AG mit Sitz in Bamberg und der Project Real Estate AG mit Sitz in Nürnberg sowie deren Tochtergesellschaften. Die Gruppe wurde 1995 gegründet und ist Spezialist für die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland, Rhein-Main und Wien.

www.project-investment.de

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